Allgemein

Tierkrankenversicherung: Worauf du bei der Wahl achten musst

Markus Steiner·28. Oktober 2024·2 min Lesezeit

Tierkrankenversicherung: Worauf du achten musst

Die Wahl der richtigen Tierkrankenversicherung kann verwirrend sein. Wir erklären dir die wichtigsten Kriterien, damit du den perfekten Tarif für dein Haustier findest.

1. Deckungssumme

Die Deckungssumme gibt an, wie viel die Versicherung maximal pro Jahr übernimmt. Manche Tarife bieten unbegrenzte Deckung, andere begrenzen auf 2.000 – 15.000 € pro Jahr.

Unser Tipp: Bei Hunden und Pferden empfehlen wir eine Deckung von mindestens 5.000 € pro Jahr, idealerweise unbegrenzt.

2. Selbstbehalt

Der Selbstbehalt ist der Betrag, den du bei jedem Tierarztbesuch selbst zahlst. Er kann als fester Betrag (z.B. 250 €) oder als Prozentsatz (z.B. 20%) angegeben sein.

Unser Tipp: Tarife ohne Selbstbehalt sind zwar teurer, aber im Ernstfall deutlich vorteilhafter.

3. Wartezeit

Die meisten Versicherungen haben eine Wartezeit von 30 Tagen bis 3 Monaten, in der noch kein Versicherungsschutz besteht. Bei Unfällen gilt oft keine oder eine verkürzte Wartezeit.

4. GOT-Satz

Der GOT-Satz (Gebührenordnung für Tierärzte) bestimmt, bis zu welchem Satz die Versicherung erstattet. Je höher der Satz, desto mehr wird übernommen — besonders wichtig bei Notfall-Behandlungen.

5. Vorsorge, Zahnbehandlung und Alternativmedizin

Komfort- und Vollschutz-Tarife inkludieren oft auch Vorsorgeuntersuchungen, Zahnbehandlungen und alternative Heilmethoden. Bei reinen OP-Tarifen sind diese meist ausgeschlossen.

Fazit

Vergleiche mehrere Tarife und achte besonders auf Deckungssumme, Selbstbehalt und Wartezeit. Ein günstiger Tarif ist nicht immer der beste — schau genau hin, was im Kleingedruckten steht.

Jetzt Tarife vergleichen →

M

Markus Steiner

Autorin bei Sichere Pfoten