Braucht meine Katze eine Krankenversicherung?
Kurze Antwort: Ja, in den meisten Fällen ist eine Katzenkrankenversicherung sinnvoll. Hier erklären wir, warum.
Die häufigsten Erkrankungen bei Katzen
- FORL (Zahnresorption): Betrifft bis zu 70% aller Katzen. Behandlung: 200 – 1.500 €
- Niereninsuffizienz: Besonders häufig bei älteren Katzen. Dauertherapie: 30 – 50 €/Monat
- Schilddrüsenüberfunktion: Ab 8 Jahren häufig. Behandlung: 50 – 200 €/Monat
- Diabetes: Insulin + Monitoring: 80 – 150 €/Monat
Wann lohnt sich eine Versicherung besonders?
Eine Katzenkrankenversicherung lohnt sich besonders:
- Bei Freigängern: Höheres Unfallrisiko (Autounfälle, Fensterstürze, Bissverletzungen)
- Bei Rassekatzen: Bestimmte Rassen haben genetische Dispositionen für teure Erkrankungen
- Bei jungen Katzen: Günstige Beiträge und noch keine Vorerkrankungen
Wann lohnt es sich weniger?
- Wenn deine Katze bereits über 10 Jahre alt ist und gesund — die Beiträge sind dann relativ hoch
- Wenn du genug Rücklagen hast, um eine 3.000 € OP problemlos selbst zu zahlen
Unser Fazit
Für die meisten Katzenbesitzer ist eine Krankenversicherung sinnvoll. Schon ab 6 € pro Monat bekommst du einen soliden OP-Schutz. Das ist günstiger als ein Netflix-Abo — und kann deiner Katze im Ernstfall das Leben retten.