Katze

Katzenversicherung: Braucht mein Stubentiger wirklich eine?

Sophie Berger·22. August 2024·1 min Lesezeit

Braucht meine Katze eine Krankenversicherung?

Kurze Antwort: Ja, in den meisten Fällen ist eine Katzenkrankenversicherung sinnvoll. Hier erklären wir, warum.

Die häufigsten Erkrankungen bei Katzen

  • FORL (Zahnresorption): Betrifft bis zu 70% aller Katzen. Behandlung: 200 – 1.500 €
  • Niereninsuffizienz: Besonders häufig bei älteren Katzen. Dauertherapie: 30 – 50 €/Monat
  • Schilddrüsenüberfunktion: Ab 8 Jahren häufig. Behandlung: 50 – 200 €/Monat
  • Diabetes: Insulin + Monitoring: 80 – 150 €/Monat

Wann lohnt sich eine Versicherung besonders?

Eine Katzenkrankenversicherung lohnt sich besonders:

  1. Bei Freigängern: Höheres Unfallrisiko (Autounfälle, Fensterstürze, Bissverletzungen)
  2. Bei Rassekatzen: Bestimmte Rassen haben genetische Dispositionen für teure Erkrankungen
  3. Bei jungen Katzen: Günstige Beiträge und noch keine Vorerkrankungen

Wann lohnt es sich weniger?

  • Wenn deine Katze bereits über 10 Jahre alt ist und gesund — die Beiträge sind dann relativ hoch
  • Wenn du genug Rücklagen hast, um eine 3.000 € OP problemlos selbst zu zahlen

Unser Fazit

Für die meisten Katzenbesitzer ist eine Krankenversicherung sinnvoll. Schon ab 6 € pro Monat bekommst du einen soliden OP-Schutz. Das ist günstiger als ein Netflix-Abo — und kann deiner Katze im Ernstfall das Leben retten.

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Sophie Berger

Autorin bei Sichere Pfoten